November 2020
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Einbruchschutz – Was wirklich hilft.

In der dunklen Jahreszeit haben Langfinger Hochsaison: Von Oktober bis Januar werden statistisch gesehen die meisten Einbrüche verübt. Wir sagen Ihnen, wo es die Einbrecher versuchen, wie Sie sich schützen können und was dabei wirklich hilft.

Alle vier Minuten schlägt in Deutschland ein Einbrecher zu. Statistisch liegen hierbei die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin ganz weit vorne. Hier gibt es die meisten Wohnungseinbrüche pro Kopf– obwohl diese die meisten Polizisten vorzuweisen haben. Am sichersten leben Menschen dagegen in Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen. 
 
Bezogen auf Städte, sieht die Sache noch einmal anders aus: Großstädte bleiben eindeutig Einbruchshochburgen. Das Risiko eines Wohnungseinbruchs ist hier doppelt so hoch wie in restlichen Teilen von Deutschland. Wussten Sie übrigens, dass die Täter bei Mehrfamilienhäusern am häufigsten durch die Wohnungstür einbrechen? Gut die Hälfte aller Einbrüche erfolgt so. 31 Prozent steigen durch Fenstertüren und 21 Prozent durch Fenster ein. In Mehrfamilienhäusern sind die Türen der Wohnungen deshalb so gefährdet, weil sie im Gegensatz zu Türen in Einfamilienhäusern eine deutlich geringere Sicherheitsklasse haben oder auch nicht abgeschlossen werden. 
 
Bei Einfamilienhäusern brechen die Täter am häufigsten durch Terrassentüren ein. Studien zeigen: Bei vier von fünf Einbruchsfällen kommen die Täter durch Fenster-, Terrassen- oder Balkontüren auf der Rückseite des Hauses. Diese werden meist innerhalb von wenigen Sekunden aufgehebelt, da Sie weniger stark gesichert sind als die Eingangstüren.
 

Einbrüche verhindern und richtig absichern

Dieses Wissen gilt es nun zu nutzen und Einbrechern keine Chance zu geben. Allerdings gibt es beim Einbruchschutz unglaublich viele Optionen: von mechanischen Sicherungen der Fenster und Türen über fest installierte Alarmanlagen oder Smart-Home-Funktionen. Grundsätzlich lässt sich zwischen mechanischem und elektronischem Einbruchschutz unterschieden. Die Polizei empfiehlt hierbei den mechanischen Schutz: Beim Einbruch ist der Faktor Zeit entscheidend. Wenn der Einbrecher an einer gut gesicherten Tür oder dem einbruchsicheren Fenster scheitert, sucht er schnell das Weite. Eine Kamera alleine würde die Straftat nur aufzeichnen, der Einbruch passiert trotzdem. Ein mechanischer Einbruchschutz ist weniger fehleranfällig, relativ kostengünstig und vor allem effektiv. Falls Sie neu bauen oder sanieren möchten, können Sie die folgenden mechanischen Maßnahmen in Erwägung ziehen:

  • Einbruchhemmende Türen, zertifiziert nach DIN EN 1627, mindestens mit Widerstandsklasse 2 ("Resistance Class", oftmals als RC abgekürzt). 
  • Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren sind ebenfalls nach DIN EN 1627 zertifiziert, auch hier ist die Resistance Class 2 zu empfehlen. Bei besonderer Gefährdung oder hochwertigem Hausrat sollten Fenster mit RC 3 oder höher verbaut werden. 
  • Rollläden und Vergitterungen der Fenster erhöhen die Sicherheit weiter, hier kann ebenfalls auf die Sicherheitsnorm DIN EN 1627 vertraut werden. 
  • Einbruchhemmende Garagentore und -zugänge (nach DIN EN 1627) 
  • Lichtschächte - etwa bei Kellerfenstern - bieten Einbrechern die Möglichkeit, sichtgeschützt vorzugehen. Aus diesem Grund sind sie bestenfalls gesondert zu sichern. Dazu können Rollenrostsicherungen oder stahlarmierte Glasbetonsteine verwendet werden.

Vorhandene Immobilien lassen sich recht kostengünstig nachrüsten. Insbesondere Fenster sowie Terrassen- und Balkontüren aus Glas sollten nachgerüstet werden: Aufschraubsicherungen (nach DIN 18104) sind das Fundament für den effektiven Einbruchschutz, zusätzlich empfehlen sich Glassicherungen (beispielsweise durchwurfhemmende Folien) nach DIN EN 356. Die Nachrüstungsmöglichkeiten für Türen sind vielfältig: Querriegel, Zusatzschlösser, Profilzylinder mit Bohrschutz und Sicherheitswinkelschließbleche machen Türen sicherer.

Wichtig: Achten Sie auf das VdS-Siegel, wenn Sie einbruchhemmende Schutzprodukte kaufen – egal, ob Sie im Neubau planen oder nachträglich sanieren. Greifen Sie grundsätzlich zu geprüften Produkten und schieben Sie Einbrechern so den Riegel vor. 
 
Wenn Sie zur Miete wohnen machen einige Maßnahmen allein wegen der hohen Kosten keinen Sinn. Hier kann zum Beispiel ein sogenannter Panzerriegel an der Tür schon Wunder bewirken. Oder Sie installieren eine Alarmanlage zur Abschreckung, die sich gut zurückreisten lässt. Aber Achtung: Solche Änderungen sollten Sie immer mit dem Vermieter absprechen. Und wer weiß: Vielleicht treffen Sie auf offene Ohren und er übernimmt die Umrüstung seiner Wohnung.

Die Polizei empfiehlt: So minimieren Sie das Risiko für einen Einbruch

Neben dem mechanischen Schutz helfen aber auch schon wenige einfache Verhaltensweise das Risiko für einen Einbruch zu minimieren. Und das sind die Folgenden:

  • Tür abschließen, auch wenn Sie das Haus nur kurz verlassen.
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren verschließen – gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Sichern Sie die Fenster im Obergeschoss genauso wie die Fenster im Erdgeschoss. Rankhilfen, Anbauten, Mülltonnen oder Bäume können zur Kletterhilfe für Einbrecher werden und den Einstieg ins Haus erleichtern.
  • Keine Ersatzschlüssel außerhalb des Hauses verstecken – schon gar nicht unter Matten oder in Blumentöpfen, wo jeder sie vermutet.
  • Bei Schlüsselverlust grundsätzlich den Schließzylinder der Wohnungstür auswechseln.
  • Sofort die Polizei rufen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt oder Sie Markierungen mit Kreide – so genannte Gaunerzinken – an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung bemerken.
  • Niemals Hinweise auf Ihre Abwesenheit hinterlassen, weder auf dem Anrufbeantworter noch auf Facebook, Twitter, Instagram oder WhatsApp.

Tipps der Polizei: Wie Sie sich während eines Einbruchs verhalten

  • Gruselig aber wahr: Jeder fünfte Einbruch findet statt, während die Bewohner anwesend sind. In den meisten Fällen bemerken sie die Täter jedoch nicht.
  • Falls doch: Halten Sie den Einbrecher auf keinen Fall auf und greifen Sie ihn nicht an. Falls möglich, verlassen Sie das Haus und bringen Sie sich in Sicherheit.
  • Rufen Sie mit dem Handy oder vom Nachbarn aus die Polizei unter 110 an.
  • Ist eine Flucht ausgeschlossen, verbarrikadieren Sie sich in einem Zimmer.
  • Machen Sie sich durch Geräusche bemerkbar – womöglich vertreibt das den Täter. Schalten Sie auch in der Nacht eine Beleuchtung ein.
  • Prägen Sie sich viele wichtige Details ein: Anzahl der Einbrecher, gesprochene Sprache, auffällige Geräusche, gegebenenfalls ein Fluchtauto vor dem Haus?
  • Nach der Tat gilt: Räumen Sie nicht auf, bevor die Polizei zur Spurensicherung da war. Am besten fassen Sie gar nichts an.

Optimal abgesichert: Diese Versicherungen helfen im Fall der Fälle

Hausratversicherung: Damit schützen Sie Ihr Hab und Gut

Egal, ob der Einbrecher Wertgegenstände entwendet oder Einrichtung zerstört – für all diese Fäll kommt Ihre Hausratversicherung auf. Sie erstattet dabei den Neuwert. Eine Ausnahme bilden technische Geräte: Hier wird „nur“ der Neupreis für ein vergleichbares Gerät gezahlt. Wichtige Voraussetzung: Es müssen Einbruchspuren an Türen oder Fenstern sichtbar sein. Sie bweisen, dass der Einbrecher sich mit Gewalt Zugang verschafft hat. Nur dann leistet die Versicherung. 

Mehr zum Thema Hausratversicherung

Rechtsschutzversicherung: Damit Sie Ihr Recht bekommen

Erwischt die Polizei den Einbrecher, können Sie ihn wegen verschiedener Delikte wie zum Beispiel Hausfriedensbruch, Diebstahl oder Vandalismus anzeigen. Auch ein zivilrechtliches Vorgehen ist möglich. Eine Rechtsschutzversicherung hilft Ihnen, Ihr Recht vor Gericht durchzusetzen und Kosten bei der anwaltlichen Beratung zu sparen.

Mehr zum Thema Rechtschutzversicherung

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Duell der Kfz-Versicherung – Wechseln und sparen?

Die Diskussion über den Kfz-Versicherungswechsel gehört mittlerweile zum Herbst, wie das Laub auf den Straßen. Bei kaum einer anderen Versicherung sind die Kunden so sprunghaft wie bei der Kfz-Haftpflicht – der Billigste macht oft das Rennen. Auf Leistungen wird im Preiskampf oft nicht mehr geachtet.

Grundsätzlich gilt: Ein Wechsel ergibt vor allem dann Sinn, wenn man die Leistungen des aktuellen Versicherers bei einem anderen für einen geringeren Beitrag bekommt. Voraussetzung ist auch hier, dass die aktuellen Leistungen sinnvoll gewählt sind. Wer rein preisgesteuert wechselt und mit ein paar Euro an Einsparung schlechtere Leistungen einkauft, macht kein gutes Geschäft. Denn die Einsparung kann im Schadenfall viel Geld kosten. Hier ist es auch sinnvoll, mehrere Angebote zu vergleichen und das passendste auszuwählen.


Leistung ist Trumpf
Neben dem Preis kommt es auch ganz stark auf die Leistungen der Versicherung an. Vor allem auf folgende Punkte sollten Sie bei einem Wechsel oder Neuabschluss achten:

Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko?

Die Kfz-Haftpflicht-Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt Schäden an fremdem Eigentum (z. B. fremde Pkw) und Personen ab. Der Preis orientiert sich an der Schadensfreiheitsklasse. Gegen Diebstahl, Unwetter oder Wildunfälle ist der Wagen mit einer Teilkasko-Versicherung abgesichert. Bezahlt der Versicherungsnehmer im Schadensfall eine sogenannte Selbstbeteiligung aus eigener Tasche, sinkt der Beitrag merklich. Die Vollkasko-Versicherung zahlt auch Schäden am eigenen Fahrzeug, die Teilkasko ist automatisch enthalten.

Deckungssumme
In der Kfz-Haftpflicht ist eine Mindestdeckung gesetzlich vorgeschrieben. Für Sachschäden beträgt sie 1,12 Millionen Euro, 7,5 Millionen Euro sind es für Personenschäden. Wird ein Unfall jedoch teurer, muss der Verursacher für den Mehrbetrag selber aufkommen. Autofahrer sollten daher in der Kfz-Haftpflicht eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro vereinbaren. Das kostet nur geringfügig mehr und bietet eine höhere Absicherung.

Der Fall der Felle – Wildunfälle

Die Teilkasko kommt auch für Wildunfälle auf, oft aber nur bei Haarwild. Besser ist es, wenn der Versicherungsschutz „Tiere aller Art“ abdeckt.

Marder & Co
Gute Kfz-Tarife versichern „alle Tierbisse“ sowie die Folgeschäden, die dadurch entstehen. Dazu zählen direkte Beeinträchtigungen an Leitungen und Schläuchen, aber auch am Motor.

Sie möchten Ihren Versicherer wechseln oder sind auf der Suche nach einem günstigen Angebot bei dem auch die Leistungen stimmen?

Wir haben für Sie deutschlandweit verglichen, einige Top-Angebote auf dem Markt ausgewählt und unseren Kfz-Rechner mit den neuen Tarifen gefüttert. 

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Die Grundrente kommt - mehr Rente ab 2021

Die Grundrente wurde in einem Gesetz der Großen Koalition, dem Grundrentengesetz, festgelegt. Sie wird ab dem 1. Januar 2021 an Geringverdiener ausbezahlt, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind was Sie sonst noch wissen sollten, erfahren Sie hier.

Die Grundrente ist eine Rente, die höher sein soll als die Grundsicherung. Das zugehörige Gesetz wird am 01. Januar 2021 in Kraft treten, statt der im Koalitionsvertrag geplanten Bedürftigkeitsprüfung wird es eine Bedarfsprüfung beziehungsweise Einkommensprüfung geben.

Wer bekommt die Grundrente?

Nach Schätzungen der Deutschen Rentenversicherung werden etwa 1,3 Millionen Rentner von der Grundrente profitieren. Den Staat kostet das jährlich circa 1,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln. So gestaltet sich de Grundrente:

  • Grundrente bekommt, wer mindestens 33 Jahre regelmäßig gearbeitet (Voll- oder Teilzeit) und durchschnittlich zwischen 0,3 und 0,8 Entgeltpunkte erworben hat.
  • Auch die Jahre in denen Angehörige gepflegt und Kinder erzogen worden sind, werden bei der Rente berücksichtigt.
  • Alleinstehende die weniger als 1250 Euro (Paare weniger als 1950 Euro) zu versteuern haben, haben Anspruch auf eine Aufstockung ihrer Altersbezüge.  Als Berechnungsgrundlage dienen die bisherige Rente und sonstige Einkünfte aus Vermietung und Kapitalanlagen.
  • Haben Betroffene mehr Einkommen zur Verfügung wird der darüber liegende Betrag bis zu einer Höhe von 1600 Euro monatlich (bei Paare bis zu 2300 Euro monatlich) zu 60 Prozent auf die Grundrente angerechnet. Übersteigt das monatliche Einkommen die Grenze von 1600 Euro (bei Paare 2300 Euro) wird der Betrag zu 100 Prozent angerechnet.

Praktisch: Nachweise sind nicht nötig, Betroffene erhalten die Grundrente automatisch. Die staatliche Rentenversicherung und die Finanzverwaltung tauschen hierfür Daten aus.

So viel Geld gibt es dazu

Wie viel Geld es für Sie zusätzlich geben wird, hängt von der Bedarfsprüfung ab, die sich anhand der von Ihnen erworbenen Rentenpunkte berechnet. Jeder Beitragszahler, der ein Jahr lang das Durchschnittseinkommen der Deutschen verdient hat, erhält einen Rentenpunkt. Der Plan für die Grundrente: Die Rentenversicherung stuft die erworbenen Entgeltpunkte nach Erfüllung der Bedingungen hoch, damit steigt automatisch der Rentenanspruch. Die Grundrente stockt also eine bestehende Rente auf.

Die Rechnung: Ihre Beiträge an die Rentenkasse müssen zwischen 30 und 80 Prozent der Zahlungen eines Durchschnittsverdieners liegen, Sie müssen also zwischen 0,3 und 0,8 Rentenpunkte pro Jahr erworben haben.

Ihr Anspruch wird dann auf maximal 80 Prozent der Rente eines Durchschnittsverdieners angehoben. Ganz zum Schluss werden von dem für Sie berechneten Betrag noch 12,5 Prozent abgezogen. Das liegt am sogenannten „Äquivalenzprinzip“, was nichts anderes heißt als: Die Höhe der Rente soll eigentlich von der Höhe der gezahlten Beiträge abhängen.

Die Koalition hat sich geeinigt und das Gesetz für die Grundrente wurde verabschiedet. Das ist erfreulich; aber trotz Grundrente bleibt die private Altersvorsorge weiterhin ein wichtiger Baustein der privaten Vorsorge. Wir empfehlen Ihnen sich umfassend beraten zu lassen. 

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Einkommensschutz: Vorurteile im Faktencheck

Das Thema Einkommensschutz wird immer wieder stark in den Medien diskutiert. Bei vielen Verbrauchern herrscht Unsicherheit über die eventuellen Folgen, Kosten und die staatlichen Leistungen. Wir räumen mit den größten Irrtümern und gängigsten Vorurteilen auf. Wie immer zählen dabei nur die Fakten. Und die sind interessant und gut zu wissen.

Vorurteil 1: „Im Ernstfall bin ich doch durch das staatliche Netz abgesichert."

Sie verlassen sich im Ernstfall auf die gesetzliche Versorgung? Machen Sie das bitte nicht. Denn diese ist leider nicht ausreichend. Die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen: Wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben muss, kann sich nicht auf eine finanzielle Absicherung durch den Staat verlassen. Wenn Betroffenen überhaupt etwas gezahlt wird, erhalten sie bestenfalls eine Grundabsicherung.

Darüber hinaus wurde festgelegt, dass alle nach dem 01.01.1961 Geborenen nicht mehr in den Genuss des „Berufsschutzes" kommen. Das heißt, die Angehörigen dieser Altersgruppe können vom gesetzlichen Rentenversicherungsträger auf jede andere zumutbare Tätigkeit verwiesen werden. Existiert dann kein größeres Privatvermögen oder eine private Vorsorge, sind starke Einschnitte in das Privatleben und ein Verlust des erreichten Lebensstandards die Regel.


Wenn Betroffenen überhaupt etwas gezahlt wird, erhalten sie bestenfalls eine Grundabsicherung. Wie diese aussieht, zeigt beispielhaft die folgende Grafik:

Vorurteil 2: „Die Absicherung ist viel zu teuer für mich.“

Bei einer aktuellen Befragung nannten über die Hälfte der Befragten den Preis als Grund, der gegen eine Absicherung spricht. Ihnen erschien der Schutz auf den ersten Blick als zu teuer. Sie wollen das Geld lieber für andere Dinge ausgeben. Fakt ist: Der Einkommensschutz zählt nicht zu den günstigen Absicherungen. Aber es gibt eine Zahl, die den Preis in das richtige Verhältnis setzt: Der Wert der Arbeitskraft!

Verliert beispielsweise ein Mann Mitte 20 aufgrund einer schweren Erkrankung seine Arbeitskraft, muss er bis zur Rente Einnahmeausfälle von über einer Million Euro verkraften; je nachdem, welchen Job er hatte, kann es sogar deutlich mehr sein. Vergleichen Sie diesen Betrag einmal mit dem Wert eines Autos…

Vorurteil 3: „Ach, mich trifft es eh nicht!“

Glaube kann bekanntlich Berge versetzen. Beim Risiko die Arbeitskraft zu verlieren, trifft das Sprichwort allerdings nicht zu. Hier zählen die Fakten.

Wussten Sie beispielsweise, …

...dass jeder vierte Erwerbstätige vorzeitig seinen Beruf aufgeben muss? Dabei werden nur 10 % aller Arbeitnehmer aufgrund eines Unfalls berufsunfähig und 90 % infolge einer Krankheit.

...dass das Risiko berufsunfähig zu werden nicht nur ältere Menschen betrifft. Im Gegenteil: Die Arbeitnehmer, die ihre Arbeitskraft verlieren, werden immer jünger. Bereits jetzt liegt das Durchschnittsalter beim Eintritt einer Berufsunfähigkeit bei 43 Jahren – Tendenz fallend.

Neugierig, welche Vorurteile es noch gibt? Von „Dafür bin ich noch zu jung.“ bis hin zu „Im Ernstfall zahlt die Versicherung dann doch nicht." Albatros hat die wichtigsten Vorurteile für Sie auf einer Themenseite unter albatros.de zusammengetragen sich mit ihnen auseinandergesetzt. Sie haben Fragen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung oder möchten sich beraten lassen? Wir sind für Sie da, sprechen Sie uns einfach an! Wie Sie uns erreichen, erfahren Sie ebenfalls auf der Themenseite.
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Die Weihnachtsmärkte fallen aus! Und jetzt?

In diesem Jahr sieht es schlecht aus für die traditionellen Advents- und Weihnachtsmärkte. Die Corona-Panedmie hält an und so gut wie alle Veranstalter haben die Märkte aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das gilt es zu akzeptieren, was aber nicht heißen muss, dass Sie komplett auf vorweihnachtliche Stimmung verzichten müssen. Mit unserem Glühweinrezept für den weltbesten Glühwein holen Sie sich das Weihnachtsmarktfeeling einfach nach Hause. Oder zumindest den Geschmack. Und für die Kleinen gibt es eine alkoholfreie Variante

Das Beste an Glühwein ist eigentlich der Duft. Und dann kommt auch schon der Geschmack. Eigentlich ist ja alles an Glühwein toll. Aber zurück zum Duft: Dieser umhüllt schon beim Zubereiten die ganze Wohnung und es riecht lecker nach Zimt, Nelken, Zitrusfrüchten und Weihnachten. Da kommt auch ohne Weihnachtsmarkt ganz schnell Weihnachtsstimmung auf. Deswegen legen wir auch direkt los:

Zutaten für unseren Lieblingsglühwein á la Tim Mälzer:

  • 1 Flasche Wein (rot oder weiß) - wir sind jetzt mal vernünftig und schreiben nur eine Flasche auf. Aber bitte nicht wundern, wenn die Früchte die Hälfte davon aufsaugen! Also vielleicht doch besser 2 einplanen. Bei mehr Gästen natürlich entsprechend das Rezept anpassen.
  • 150ml Wasser
  • 50g Rohrrohrzucker
  • 2 Zimtstangen
  • 4 Gewürznelken
  • 10 Pfefferkörner
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone

Glauben Sie uns: Auch bei Glühwein lohnt es sich einen guten Wein zu nehmen. Der belohnt Sie hinterher mit deutlich mehr Geschmack. Wenn Sie an unserem Spotlight-Gewinnspiel teilnehmen, müssen Sie sich über den Preis auch keine Gedanken machen. Denn unter allen Teilnehmern verlosen wir einen 50 Euro-Gutschein für einen Online-Weinhändler.

Nun wieder zum Rezept:
Wein, Wasser, Zucker und Gewürze in einen Topf geben und umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Beim Zucker lieber nochmal nachsüßen als am Anfang zu viel dazu zu geben. Nicht zu heiß werden lassen, da sonst das Aroma verloren geht. Die Orange und die Zitrone in Scheiben schneiden und zum Wein hinzugeben. Alles etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Wir garnieren die Becher gerne nochmals mit frischen Orangenscheiben.

Für die Kleinen oder alle Autofahrer ersetzen Sie den Wein einfach durch naturtrüben Apfelsaft. Das schmeckt fruchtig und ist ohne zusätzlichen Zucker auch nicht zu süß.

Wir sagen „Prost“, bleiben Sie und Ihre Lieben gesund!

Bildnachweis: Adobe Stock, k-einbruch.de, vds.de