August 2019
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Gemeinsam gesund

Kita, Schule, Beruf und Freizeit: Familie kann ganz schön anstrengend sein. Und das hat Folgen für die Gesundheit aller Familienmitglieder. Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie fehlende Bewegung, falsche Ernährung und Stress im Alltag vermeiden können.

Sofa-Hocken gilt nicht!
Stress und Medienkonsum nehmen in deutschen Familien ständig zu. Und damit sinkt auch die Zeit, die mit Bewegung und gemeinsamen Aktivitäten verbracht wird. Darunter leidet dann wiederum die Gesundheit aller großen und kleinen Familienmitglieder. Schon seit vielen Jahren beklagen die deutschen Krankenkassen und Versicherer, dass Übergewicht und chronische Erkrankungen stark zunehmen. Umso wichtiger ist es, dass Väter und Mütter ihren Kindern körperliche Aktivität vorleben. Oder besser noch: gemeinsam aktiv werden. Denn wenn Eltern sich viel bewegen, ihre Freizeit aktiv gestalten und mit ihren Kindern viel unternehmen, wirkt sich das positiv auf die Entwicklung und die Gesundheit der Kinder aus.

Auch Lachmuskeln halten fit
Je mehr Zeit Sie sich für die Familie nehmen, desto besser ist das für die Gesundheit Ihrer Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt die AOK-Familienstudie 2018. Nicht nur Radtouren und Wanderungen halten eine Familie fit. Auch Lachen ist gesund und stärkt den Zusammenhalt in Familien. Genau darum ist eine intensiv verbrachte gemeinsame Zeit wichtig für Familienmitglieder. Mindestens einmal am Tag sollten Sie mit Ihren Lieben zusammenkommen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet das gemeinsame Abendessen. Hier kann in aller Ruhe über die kleinen Dinge des Alltags und die großen Fragen der Welt gesprochen werden. Und am Wochenende ist dann auch mal Zeit, um das Essen gemeinsam zuzubereiten. Probieren Sie zusammen neue und gesunde Rezepte aus. Oder interpretieren Sie altbekannte Kinderlieblinge wie Pizza und Hamburger mit frischen Zutaten.

Mit Netzwerken Stress reduzieren
Eine Familie am Laufen halten ist ein Gemeinschaftsprojekt. Denn schließlich lernen Kinder nicht nur von Mama und Papa. Auch Oma und Opa, Tanten und Onkel, Bekannte und Freunde erziehen mit. Wer auf einen verlässlichen Kreis von Unterstützern zählen kann, der ist im Alltag deutlich entspannter als jemand, der keine Verantwortung abgeben kann. Auch Kindergärten und Schulen sind Teil dieses Netzwerks. Durch gemeinsame Elternarbeit können Familienfreundschaften entstehen, die helfen und tragen. Das bedeutet aber auch, dass man ab und an in Vorleistung gehen und andere entlasten muss. Wenn Sie zum Beispiel erleben, dass die Mutter vom Kindergartenfreund Ihres Sohnes total gestresst ist, dann bieten Sie ihr doch an, dass der kleine Wirbelwind am Wochenende einmal bei Ihnen schlafen kann. Und wenn Sie selbst einmal eine Auszeit brauchen, aber über kein dicht geknüpftes Netz an Kontakten verfügen? Hier bietet das Internet Unterstützung. Viele Städte haben ihre Hilfsangebote gut aufbereitet: Hortadressen, Tagesmütterlisten, Notmütterdienste, Babysitter-Angebote und Ferienspiele. Checken Sie die Angebote und suchen Sie sich das richtige für Ihre spezielle Familiensituation.

Raum für sich selbst
Gesundheit ist ansteckend. Das ist weit mehr als nur eine Redensart. Studien der großen deutschen Krankenversicherungen belegen: Wenn die Eltern auf sich achten, sind auch die Kinder ausgeglichen. Und andersherum gilt auch: Sind Papa oder Mama gestresst, dann reagieren Kinder oft spiegelbildlich. Ein Teufelskreis: Denn gestresste Kinder sorgen wiederum für mehr Stress bei den Eltern. Schnell entsteht so überflüssiger Streit. Eltern brauchen deshalb Entspannungsmethoden, mit denen sie nach einem anstrengenden Arbeitstag, einem Konflikt mit dem Partner oder den Großeltern wieder „runterkommen“. Dazu gehört auch, sich mal hin und wieder eine Auszeit von der Familie zu nehmen. Was entspannt Sie? Für die einen ist es die Tasse Kaffee alleine auf dem Balkon, ein Bad in der Wanne oder ein Nickerchen. Andere powern sich lieber beim Walken, Joggen, Schwimmen oder Radfahren aus. So oder so: Ihre Kinder profitieren davon.

Kindergesundheit ernst nehmen
„Ich hab’ Bauchweh!“ Ein Satz, der nicht unbedingt auf eine körperliche Erkrankung hindeuten muss. Gerade kleine Kinder drücken damit oft allgemeines Unwohlsein aus: Überforderung mit der Familiensituation, Probleme mit Freunden oder Ärger in der Schule. Versuchen Sie darum, die Signale Ihres Kindes sensibel zu interpretieren – auch mit Hilfe von neutralen Beobachtern wie Großeltern und Erziehern. Besonders in den ersten Lebensjahren ist für viele Familien der Kinderarzt die erste Anlaufstelle, wenn es um Kindergesundheit geht. Eltern sollten sich bei Praxisbesuchen mit dem Kind nicht scheuen, Fragen zu stellen und ihre Beobachtungen zu schildern. Im Zweifelsfall: Lieber einmal mehr nachfragen als einmal zu wenig! Notieren Sie sich Fragen auf einem Merkzettel im Vorsorgeheft. Dann sind Sie bei der nächsten Impfung oder U-Untersuchung vorbereitet. Mit bunten Bilderbüchern und einfachen Erzählungen können Eltern schon Kleinkinder auf den Arztbesuch vorbereiten. Erzählen Sie Ihrem Kind, was es beim Arzt erwartet. Oder spielen Sie den nächsten Arzttermin einmal mit den Kuscheltieren durch. Und wenn es wirklich einmal kurz wehtut, z.B. beim Impfen, sprechen Sie mit Ihrem Kind vorher ehrlich darüber.

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Mit dem Lastenrad unterwegs

Immer mehr Familien erledigen ihre Einkäufe und Wege in der Stadt mit dem Lastenrad. Ob auf dem Weg zur Kita oder ins Büro – in vielen Großstädten gehören sie inzwischen zum Stadtbild. Der Markt boomt. Worauf muss man beim Kauf achten? Lohnt sich ein Umstieg? Und wie sieht es eigentlich mit der Versicherung aus? Ein Überblick.

Es soll tatsächlich Menschen geben, die glauben, das Lastenrad ist die neueste, modernste Erfindung. Weit gefehlt! Bereits Ende des 19. Jahrhunderts waren Lastenräder bei Händlern, Milchmännern und Boten beliebt. Kein Wunder: Schließlich war das Auto auch noch nicht erfunden. Bis zum Zweiten Weltkrieg prägten die belastbaren Drahtesel vielerorts das Stadtbild. Danach wurde Gas gegeben statt gestrampelt: Man stieg immer mehr auf das Automobil um. Hier war keine Muskelkraft mehr nötig und natürlich konnte man auch größere Lasten transportieren – die Familie zum Beispiel.

Da isses ja wieder …
In den letzten Jahren erlebt das Lastenrad immer mehr ein Comeback. Das hohe automobile Verkehrsaufkommen und ein neues Umweltbewusstsein führen dazu, dass insbesondere auch Familien vermehrt auf das Lastenrad setzen. Dänemark und die Niederlande machen es bereits seit vielen Jahren vor und gelten als Hochburgen des Transportbikes – dank fahrradfreundlicher Infrastruktur und flachen Wegen. Einige bekannte Marken stammen aus unseren beiden Nachbarländern, etwa die Lastenräder oder Christiana Bikes aus dem autonomen „Freistaat“ Christiana, einer alternativen Wohnsiedlung in Kopenhagen.

Probieren geht über Losradeln!
Aufsteigen und losradeln? Als Neuling sollten Sie auf jeden Fall zuerst einmal Probefahren, da sich ein Lastenrad anders als ein „normales“ Fahrrad fährt – insbesondere in den Kurven. Gelegenheit zum Ausprobieren bieten nicht nur die zahlreichen Händler, die sich inzwischen in jeder größerer Stadt finden. Auch immer mehr Leasing-Anbieter tummeln sich auf dem lukrativen Markt. Das bietet nicht nur eine gute Möglichkeit, um unterschiedliche Modelle der nicht ganz billigen Räder zu testen. Auch wer ein Lastenrad nur hin und wieder braucht, ist mit Sharing-Angeboten gut beraten.

Mit Motor oder mit „Strampeln“?
E-Lastenrad oder ein Modell ohne Elektroantrieb: Was ist die bessere Lösung? Für den E-Antrieb spricht, dass man selbst mit 80 Kilo in der Transportkiste relativ mühelos die Berge erklimmen kann. Zudem ist es für längere Strecken ideal. Der Akku wird unterwegs oder im Büro einfach an einer Steckdose wieder aufgeladen. Entspannter kommt man so natürlich auch mit Kindern ans Ziel. Allerdings benötigen E-Lastenräder mehr Pflege: Rund 90 Euro sollte man in die Wartung investieren – und das zweimal im Jahr! Auch der Austausch eines Akkus kann teuer werden.

Wie viele Räder braucht Ihr Rad?
Eine weitere Glaubensfrage beim Lastenrad: einspurig (also zwei Räder) oder ein dreirädriges Modell? Lasten-Dreiräder stehen von selbst. Man hat keine Balance-Probleme, kann an Ampeln einfach sitzen bleiben und hat genügend Platz für bis zu vier Kinder. Allerdings darf man nicht zu schnell um die Kurven fahren und muss die Gewichtsverteilung beachten. Das einspurige Lastenrad dagegen ermöglicht ein dynamischeres, wendiges Fahren. Daher das Fazit: Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, letztlich bleibt die Wahl eine Geschmackssache. Unser Tipp: Einfach ausprobieren.

Auto vs. Lastenrad – jetzt umsteigen?
Klarer Fall: Auf den längeren Strecken hat das Auto natürlich mehr zu bieten als das Bike. Dafür kann das Lastenrad in der Stadt seine Vorteile voll ausspielen. Bei einer durchschnittlich gefahrenen Strecke von rund 12 Kilometern liegt das Lastenrad vorne: Anlassen und Ausschalten, die Belastung von Kupplung und Bremsen treiben die Verschleißkosten beim Auto deutlich nach oben. Und auch im Stop-and-go macht der Drahtesel jede Menge Boden gut. Dort, wo Autos im stockenden Verkehr halten müssen, können die E-Lastenräder einfach auf dem Radweg an den Autos vorbeiziehen. Auch der akute Parkplatzmangel in den Innenstädten spricht für das Lastenrad. Alles in allem große Vorteile, weswegen immer mehr Menschen gerade im innerstädtischen Bereich auf E-Lastenräder setzen.

Die Entscheidung für ein Lastenrad hat zudem viele positive Nebeneffekte. Für die Herstellung werden weniger Ressourcen benötigt, ebenso während des Betriebs. Zudem ist der Elektromotor eines Lastenrads wesentlich effizienter als der Verbrennungsmotor eines Autos – das beschert insbesondere bei kurzen Touren mit dem E-Lastenrad ein gutes Gefühl und ein gutes Gewissen. Aber mal ehrlich: Das Auto muss man ja deswegen nicht gleich verkaufen – das kann sich noch oft genug auf der Langstrecke beweisen!

Ihr Lastenrad – gut versichert!?
Wichtigste Versicherung – auch ohne Lastenrad – ist die private Haftpflichtversicherung. Sie schützt vor eventuell hohen finanziellen Ansprüchen, wenn jemand durch Sie zu Schaden kommt. Und die Gefahr nimmt mit einem Lastenrad eher zu. So ein angesagtes Lastenrad weckt natürlich auch Begehrlichkeiten – insbesondere bei Langfingern! Es ist also sinnvoll, das Rad über die Hausratversicherung gegen Einbruchdiebstahl zu versichern. Wenn es aus einem verschlossenen Abstellraum, Keller oder aus der Wohnung entwendet wird, leistet gegebenenfalls auch die Hausratversicherung bis zu den vereinbarten Wertgrenzen. Gut zu wissen: Nicht jede Hausratversicherung bietet diesen Schutz – ein Blick in den Versicherungsschein hilft.  Bei guten Hausratversicherungen ist auch der Diebstahl auf offener Straße (Außenversicherung) eingeschlossen – wenn das Fahrrad nachweislich abgeschlossen war.

Unser Tipp: Bevor Sie eine – relativ teure – separate Fahrradversicherung abschließen, lohnt es sich, die Hausratversicherung auf einen leistungsstarken Schutz umzustellen.

Bitte beachten Sie: E-Bikes und E-Lastenräder bis 25 km/h können ohne Führerschein, Kennzeichen und Pflichtversicherung gefahren werden. Sie werden wie ein Fahrrad eingestuft, und auch die Regeln des Straßenverkehrs sind die gleichen. Die schnelleren sogenannten „S-Pedelecs“ werden dagegen wie Mofas behandelt,dürfen nur mit einem Führerschein der Klasse M bewegt werden und für sie besteht Versicherungspflicht (Kfz-Haftpflicht).  Das Gleiche gilt für die E-Scooter, insbesondere wenn man sich einen eigenen zulegt.

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Hilfe, das schmeckt ja! - Familienküche mal anders

Etwas Abwechslung am Essenstisch gefällig? Wir präsentieren Ihnen die neuen Stars der Familienküche. Gesund, lecker und garantiert mal eine Abwechslung zu Dinoschnitzel und Buttergemüse.

Pommes, Pizza und Spaghetti – an diesen Klassikern kommt wohl keine Familie vorbei. Schließlich schmecken die Kinderlieblinge auch den Erwachsenen gut. Aber Hand aufs Herz: Manchmal muss es einfach mal ein neuer Gaumenkitzel sein. Denn das fördert die Neugierde auf unbekannte Zutaten und die Lust am Experimentieren ebenso wie die Ausbildung der Geschmacksnerven. Nur welche exotischen Zutaten sind gesund, bekömmlich und schmecken garantiert auch der ganzen Familie? Vorhang auf ...

Amaranth: das vielseitige Powerkorn
Amaranth stammt aus den Anden und war einst ein Grundnahrungsmittel der südamerikanischen Hochkulturen. Lange Zeit war das „Powerkorn der Inkas und Azteken“ in Vergessenheit geraten. Seine Wiederentdeckung verdankt es seinem hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen, die den Anteil unserer heimischen Getreidearten um ein Vielfaches übertreffen. Amaranth ist reich an Vitamin B, ungesättigten Fettsäuren, Eisen und enthält reichlich Eiweiß – ist dabei aber völlig glutenfrei. Amaranthkörner schmecken leicht nussig und passen zu süßen wie pikanten Gerichten. Sie können die Körner wie Reis als Beilage zubereiten oder zu leckeren Veggie-Bratlingen verarbeiten. Auch als Salat ist Amaranth eine leckere und gesunde Alternative am Familientisch. Gut zu wissen: Amaranth und Quinoa enthalten Gerbstoffe. Darum rät die deutsche Gesellschaft für Ernährung, Kindern unter zwei Jahren keine dieser Getreidealternativen zu geben.

Butternuss: der Trend-Kürbis
Lange Zeit war der leuchtend orange Hokkaido unser Lieblingskürbis. Doch jetzt bekommt er Konkurrenz: Sein birnenförmiger Kollege Butternuss erobert die Familienküche. Zwar enthält der Butternuss-Kürbis mehr Kalorien als sein japanischer Artgenosse. Doch dafür punktet er mit einem besonders hohen Gehalt an Beta-Carotin. Weiterer Pluspunkt: er schmilzt wortwörtlich auf der Zunge. Das werden auch Ihre Kinder lieben! Ob Kürbisspalten aus dem Ofen, cremige Suppen, saftige Kuchen oder gehobelte Kürbisspäne für bunte Pasta-Gerichte – die Möglichkeiten sind vielfältig. Dank seiner Birnenform lässt sich der Butternut prima füllen – und wenn es ganz üppig sein soll, auch noch mit Käse überbacken.

Mizuna: der Salat mit Pfiff
Asiatische Blattsalate aus Mizuna sind hierzulande noch ziemlich unbekannt. Doch das dürfte sich bald ändern. Denn die knackigen Blätter sind ebenso gesund wie aromatisch. Mizuna gehört zu den Blatt-Kohlgemüsen und enthält viel Vitamin A, B, C sowie Folsäure, Eisen und Mineralstoffe. Geschmacklich bewegt der Mizuna sich zwischen zartem Broccoli- und Rucola-Aroma. Die würzigen Blätter bringen Kick in Salate – besonders in winterliche. Dazu passt gut ein mit Fruchtsaft gesüßtes Dressing, das auch Kinder gerne mögen. Bislang gibt es den Exoten nur in einigen Asia- und Naturkost-Läden. Allerdings: Wenn Sie nicht fündig werden, dann können Sie selbst zum Samenbeutel greifen. Die Anzucht von Mizuna ist auch hierzulande recht unproblematisch. Wenn Sie im Garten oder auf dem Balkon noch einen Platz frei haben, dann können Sie die jungen Pflänzchen gleich als Baby-Salat ernten - von April bis August. 

Mungo: die feine Bohne
Mungobohnen stammen aus Indien und sind dort äußerst beliebt, z. B. als Hauptbestandteil des Nationalgerichts Dal. Aber auch in Form gekeimter Sprossen sind sie ein fester Bestandteil der gesamten asiatischen Küche. Ob als Bohne oder Sprosse: Mungobohnen sind sehr gesund. Und anders als die meisten Hülsenfrüchte sind sie auch noch leicht bekömmlich. Dafür haben sie viel Eiweiß, Vitamine sowie Ballast- und Mineralstoffe, etwa Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen sowie Magnesium zu bieten. Mungobohnen gibt es getrocknet in Bio- und Asia-Läden; letztere bieten oft auch frische Mungobohnensprossen. Aus gekochten Mungobohnen lassen sich Suppen, Eintöpfe und nussige Salate zubereiten. Kinder mögen sie auch in Wok-Gerichten mit Gemüse oder als gebackene Mungobohnenküchlein. Die Sprossen schmecken in Salaten oder auf Sandwichs. Gut zu wissen: Ganze Mungobohnen müssen vor der Zubereitung mindestens vier Stunden eingeweicht und ohne Salz gekocht werden. Bei halbierten ist das nicht nötig.

Pak Choi: der milde Kohl
Grünkohl, Rotkohl, Rosenkohl oder Kohlrabi: Der Kohl hat es bei vielen Kindern und Erwachsenen nicht leicht. Doch jetzt kommt Pak Choi. Der neue Gemüse-Star aus Asien schmeckt milder, frischer und leichter als seine einheimischen Verwandten. Kaum durch Kalorien beschwert ist Pak Choi ein echter Schlankmacher. Umso üppiger präsentiert sich seine Nährstoffvielfalt: Neben viel Vitamin C und B sowie Karotin enthält der Asia-Kohl ordentlich Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium.

Auf der Suche nach Pak Choi werden Sie im Asia-Laden fündig oder in gut sortierten Gemüseläden. Mit seinen kräftigen Blättern und dicken Stielen erinnert Pak Choi etwas an Mangold – und wird im Prinzip auch ähnlich zubereitet. Die leicht bitteren Blätter passen gut in Salate, die Sie für Kinder am besten mit süßen und frischen Zutaten wie Äpfeln, Möhren und Tomaten und einem asiatisch gewürzten Dressing zubereiten. Gedünstet können Sie sie aber auch als Füllung in Lasagne oder Cannelloni packen.

So schmeckt’s auch dem Nachwuchs
„Bohnen, Kohl und Salat – ob meine Kinder sowas essen?“ Das werden sich manche jetzt vielleicht fragen. Wir meinen: „Na, klar.“ Wer mit gutem Beispiel vorangeht und das Essen appetitlich anrichtet, der kann meist auch den Nachwuchs vom Ausprobieren überzeugen. Aber natürlich hilft manchmal auch ein Griff in die Trickkiste. Zaubern Sie zum Beispiel aus Amaranth golden gebratene Sterntaler, aus Mizuna ein außerirdisches Power-Food für kleine Supermänner oder aus dem Pak-Choi einen Salat aus dem Feenreich. Und wenn alle Stricke reißen, dann lassen Sie Ihren Nachwuchs doch einfach beim Kochen und Salat anrichten selbst mitmischen. Schließlich schmeckt selbst gemacht immer noch am besten.

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Absicherung der Familie: Welche Zusatzversicherungen machen Sinn und worauf sollte ich achten?

„Liebes Albatros-Team,

mein Mann und ich würden gerne Zusatzversicherungen für unsere Kinder abschließen, damit wir im Ernstfall gut versorgt sind und nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich habe jetzt mehrmals im Internet recherchiert und bin von der Masse an Angeboten regelrecht erschlagen. Welche Versicherungen machen eigentlich Sinn und worauf sollte ich achten?

Viele Grüße

Silke L.“


Liebe Frau L.,

mit Ihrer Frage stehen Sie nicht alleine da. Rund zwei Millionen Eltern haben im vergangenen Jahr über zusätzliche Versicherungen als Ergänzung der gesetzlichen Versicherung nachgedacht. Das hat das Marktforschungsinstitut YouGov herausgefunden. Vor allem bei jungen Familien steigt das Bewusstsein dafür, sich rechtzeitig den Zugang zur bestmöglichen Versorgung zu sichern.

Das haben natürlich auch die Versicherer erkannt. Wie Sie selbst gesehen haben, ist das Angebot riesig. Ohne Frage könnten Sie Ihre Kinder rundum versichern. Viele Versicherer bietet auch genau das an. Oftmals macht das aber wenig Sinn, denn dann zahlen Sie auch für Leistungen, die Sie wahrscheinlich nie in Anspruch nehmen werden. Egal ob Brillen- oder Krankenzusatz-Versicherung – wir empfehlen unseren Kunden, sich vor Abschluss die Frage zu stellen: Was wäre, wenn ich die Kosten selbst tragen müsste? In einigen Fällen ist das finanzielle Risiko überschaubar, das ein ExtraSchutz abdeckt. Zum Beispiel bei der Brillenzusatzversicherung. Statt dem Versicherungsbeitrag lohnt es sich eher, monatlich einen gewissen Betrag zurückzulegen.

Anders sieht es bei der Zahnzusatzversicherung aus. Hier können Sie bares Geld sparen, wenn Sie mit einer Versicherung vorsorgen. Denn Zahnbehandlungen, Kieferorthopädie und Korrekturen von Fehlstellungen können schnell teuer werden. Und je früher Sie abschließen, desto günstiger ist der Schutz. Hier lohnt sich die Investition.

Sehr zu empfehlen ist die Auslandsreise-Krankenversicherung, wenn Sie außerhalb Deutschlands Urlaub machen. Sehr gute Familientarife gibt es ab 25 Euro pro Jahr. Die Kosten für eine Behandlung im Ausland können wesentlich höher werden – und oft zahlt die Krankenkasse das nicht.

Andere Kranken-Zusatzpolicen können das Leben als gesetzlich Krankenversicherter angenehmer machen. Es hängt aber von den persönlichen Präferenzen und von den finanziellen Möglichkeiten ab, ob eine Versicherung sinnvoll ist.

Hierunter fällt zum Beispiel die Krankenhaus-Zusatzversicherung. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kinder bei einem Krankenhausaufenthalt die bestmögliche Behandlung bekommen, ist diese Zusatzversicherung grundsätzlich empfehlenswert. Denn mit ihr wird man bei einem stationären Aufenthalt wie ein Privatpatient behandelt. Das bedeutet Chefarztbehandlung bzw. Behandlung durch einen Spezialisten, Unterbringung in einem 1-Bett- oder 2-Bett-Zimmer und vor allem die freie Wahl der Klinik. Als Eltern sollte man darauf achten, dass der Schutz eine sogenannte Rooming-In-Option bietet. Denn dann können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind im Krankenhaus übernachten. Überlegenswert ist sicher auch, ob man sich in einem 2-Bett-Zimmer oder Einzelzimmer wohler fühlt.

Ein weiteres wichtiges Thema sind die Gesundheitsfragen. Denn wer eine private Kranken-Zusatzversicherung abschließen möchte, muss fast immer Gesundheitsfragen beantworten, die der Versicherer im Antrag stellt. Diese Fragen müssen Interessenten unbedingt wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Wer etwas weglässt oder verharmlost – selbst wenn es versehentlich passiert – riskiert den Versicherungsschutz. Hier gilt: Je früher man sich für den Abschluss entscheidet und noch gesund ist, desto besser. Optimal ist es, wenn man ein Angebot nutzen kann, dass eine vereinfachte Gesundheitsprüfung hat, wie wir es aktuell anbieten. Denn dann entfällt ein Großteil der komplizierten Fragen, die oftmals nur gemeinsam mit dem Hausarzt beantwortet werden können.

Bei Zahnzusatz- und Auslandsreise-Krankenversicherungen sind die Fragen oft recht simpel oder es werden gar keine gestellt. Bei Pflege- und Krankenhaus-Zusatz-Versicherungen wollen die Gesellschaften es schon genauer wissen und fragen auch über mehrere Jahre zurück nach Untersuchungen und Behandlungen.

Ihnen geht es ähnlich wie Silke L.? Dann haben wir da etwas für Sie. Unter www.albatros.de finden Sie auf unserer Seite „Rund um die Kinder“ wertvolle Tipps zum Thema Gesundheit und Zusatzversicherungen.

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Kinder, jetzt geht’s los!

Raus aus der Stube, rein ins Vergnügen: Am Wochenende wird jetzt etwas mit der ganzen Familie gemacht! Ob Kurztrip oder längere Tour, ob mit dem Auto oder per Zug: Wir haben eine Menge Tipps für eine rundum gelungene Freizeitgestaltung zusammengestellt.

Tiefe Eindrücke garantiert: Elbsandsteingebirge
Höhen und Tiefen hat schon jede Familie erlebt. Jetzt ist Ihre dran, rein ausflugstechnisch natürlich: Tafelberge, bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten, Täler, üppig grüne Wälder – das Elbsandsteingebirge bietet ein atemberaubendes Panorama. Beispielsweise bei einer Wanderung vom Kurort Rathen über die Bastei nach Stadt Wehlen. Für die rund 10,5 km brauchen Sie rund 3 Stunden. Vergessen Sie dabei auf keinen Fall, den spektakulären Ausblick auf der Basteibrücke zu genießen. Anschließend können Sie sich im idyllischen Stadt Wehlen auf dem malerischen Marktplatz mit Kaffee und Kuchen belohnen. Oder Sie nehmen sich etwas länger Zeit und wandern in Etappen entlang des 112 km langen Malerwegs. Auf dem haben sich schon Künstler wie Caspar David Friedrich zu unsterblichen Werken inspirieren lassen. Und wenn Sie es noch sportlicher mögen, können Sie auf der Elbe eine Kanutour, eine geführte Tagestour mit dem Schlauchboot oder einen Ausflug per Raddampfer machen – bevor Sie wieder in die Heimat abdampfen!

Alles rund um‘s Wasser: Mecklenburgische Seenplatte
Zu Anfang gleich ein paar Stichpunkte, bei denen auch Ihre Kinder garantiert platt sind: Die Mecklenburgische Seenplatte ist das größte vernetzte Wassersportrevier Deutschlands! Mit 1.117 natürlichen Seen – und tollen Freizeitmöglichkeiten. In Waren an der Müritz, der „Hauptstadt der Seenplatte“, können Sie beispielsweise segeln, surfen, Kanu oder Motorboot fahren. Und natürlich baden. Wenn das Wetter nicht mitspielt, lockt ein Bummel durch die historische Altstadt. Oder Sie besuchen das Natur- und Erlebniszentrum Müritzeum: Dort dreht sich alles um die Tier- und Pflanzenwelt, und es gibt zahlreiche Fischarten zu bestaunen. Von Waren aus gelangt man mit dem kostenlosen Bus in den Müritz-Nationalpark, den größten seiner Art in Deutschland: mit einer beeindruckenden Landschaft und vielen selten gewordenen Tierarten. Oder Sie machen einen Ausflug nach Burg Stangard: Das historische Örtchen besitzt – wie der Name vermuten lässt – eine Burg, zu der sich ein Ausflug lohnt. Zudem kann man auch auf der Bowlingbahn eine ruhige Kugel schieben. Oder auf einem Reiterhof galoppieren etc. Bei so vielen Aktivitäten galoppiert einem die Zeit regelrecht davon.

Jede Menge Action: Europa-Park Rust
Auf einer Gesamtfläche von rund 950.000 Quadratmetern werden 18 Themenbereiche, mehr als 100 Fahrgeschäfte und diverse Shows angeboten. Fünf liebevoll gestaltete Hotels, ein Campingplatz und ein Kino gehören ebenfalls dazu. Und Ihre Familie ist gleich mittendrin im Geschehen. Sie werden ganz schnell merken, dass das Leben hier eine wahre Achterbahnfahrt ist. Zum Beispiel im neuen Eurosat-CanCan Coaster, einer Dunkel-Achterbahn, die sich im originalgetreuen Nachbau des Moulin Rouge rasend schnell bewegt. Für Sie sicher nicht einfach, so viele schnelle Impulse aufzunehmen – Ihre Kinder kennen diese Art von Reizüberflutung bereits von YouTube und Snapchat. Außerdem warten auf Sie spannende Bootstouren, Schwebebahnen, interaktive Erlebnisse, Musicals, Akrobatik-Shows und, und, und. Ach ja: Gegen Hunger und Durst helfen die vielen Stände und Restaurants mit leckeren europäischen Spezialitäten!

Übrigens: Mit etwas Glück gewinnen Sie Ihre Eintrittskarten für den Europa-Park direkt in unserem Spotlight-Gewinnspiel. Einfach mitmachen!

Die Welt im Kleinstformat: Miniatur Wunderland Hamburg
An was denken Sie beim Thema Modelleisenbahn? An Klausi und Vati, die samstags vor der Sportschau im Partykeller noch schnell die Spurweite optimieren? Von wegen: Das Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, aber hat noch viel mehr zu bieten. In detailgetreuer Kleinstarbeit hat ein Team von Schraubern rund um die Brüder Gerrit und Frederik Braun unzählige Schauplätze aus aller Welt nachgebaut – und es kommen immer neue hinzu. Eine kleine Tour um die Welt auf engstem Raum: Amerika mit dem Spielerparadies Las Vegas, Italien inklusive Venedig mit seinen Wasserstraßen und Gondeln, Rom mit dem Petersdom oder auch Hamburg im Kleinstformat. Vielleicht schauen Sie auch mal bei den Klingonen vorbei? Übrigens: Auf über 2.000 m2 Modellfläche läuft hier alles digital und computergesteuert ab. Flugzeuge scheinen tatsächlich zu fliegen, Feuerwehren einen Brand zu löschen, ein Space Shuttle startet. Das begeistert nicht nur Ihre Kinder, sondern jährlich auch über eine Million Besucher. Unser Tipp: Schauen Sie sich doch mal die Elbphilharmonie an – und machen sie dann noch einen Abstecher zur „großen Schwester“. Ist ja praktisch nur ein „Katzensprung“. Und wenn Sie langes Anstehen vermeiden wollen: Kaufen Sie sich vorab Tickets im Internet oder reservieren Sie diese für Ihren Besuch vor Ort!

Ein filmreifes Erlebnis: Movie Park Germany in Bottrop
Bitte nach Bottrop: Im Moviepark können Sie alle Ihre Stars treffen. Und Ihre Kids natürlich auch. Sie schauen gerne SpongeBob? Aber nur heimlich? Okay, schieben Sie es auf die Kinder und besuchen Sie Bikini Bottom! Zum Beispiel mit einer wilden Verfolgungsjagd oder einer Wasserschlacht mit Patrick & Co. Oder möchten Sie lieber in Warp-Geschwindigkeit durch das Gelände gleiten? Dann geht’s mit Vulkanier-Gruß ins Star Trek Universum. Übrigens: Nicht nur Ihre Kinder verhalten sich ab und zu merkwürdig. Auch die Außerirdischen auf der Area 51. Aber das wussten Sie sicherlich schon, wenn Sie schon einmal die „Dokumentationen“ einschlägiger Sender geschaut haben. Natürlich können Sie auch im Avatar Glider die Luft bezwingen oder als Feuerwehrmann mit den Kindern zusammen einen Brand löschen! Apropos Brand: Im Park kann man natürlich auch Leckeres essen und trinken. Zahlreiche Restaurants locken mit einem internationalen Angebot. Fazit: Hier ist Ihre Familie garantiert immer im richtigen Film!

Hoher Unterhaltungsfaktor: Hochsauerland/Willingen/Upland
Bei diesem Angebot werden auch Ihre Kids nicht sauer sein: Das Hochsauerland hat viel zu bieten. Zum Beispiel in und um Willingen. Dort finden die fast schon legendären Weltcup-Skispringen auf der Mühlenkopfschanze im Winter statt. Wäre doch auch was für Sie, oder? Aber so lange brauchen Sie natürlich nicht warten. Es locken schon jetzt viele andere lohnenswerte Ziele: etwa das Lagunen-Erlebnisbad mit Aqua-Rutschpark und Kinderbadelandschaft. Oder das Besucherbergwerk „Schiefergrube Christine“, das Sie garantiert nicht runterziehen wird. Richtig nach oben geht’s für Ihre Familie zum Hochheideturm auf dem Ettelsberg, bei dem Sie auf 875 m Höhe ein umwerfendes Panorama weit über das Rothaargebirge hinaus erleben. Richtig komfortabel kommen Sie dorthin mit der Ettelsberg-Seilbahn, die täglich ab 9.00 Uhr geöffnet hat. Und wenn Ihre Kinder doch lieber klettern wollen, empfehlen wir die größte künstliche Kletterwand Europas, direkt am Hochheideturm. Auf zwei Routen gelangt man zum „Gipfel“ unter die Plattform. Auf geht’s!

Bildnachweis: getty images, fotolia, movieparkgermany.de, miniatur-wunderland.de, europapark.de